Stressbewältigung

Wer kerngesund ist und vor Kraft strotzt, denkt oft wenig über seine Gesundheit nach. Wer sich jedoch bereits in seiner Lebensqualität von belastenden Symptomen oder kritischen gesundheitlichen Prognosen beeinträchtigt fühlt, begibt sich vielleicht auf die Suche nach geeigneten Möglichkeiten und Alternativen um selbst die persönliche Situation zu verändern.

Nur wer Stress erkennt kann rechtzeitig handeln

Was sind typische Stressfolgen?

  • Überforderung, Erschöpfung
  • Stressfolgen mit körperlichen und psychischen Beschwerden
  • Burn-out
  • Entscheidungsschwierigkeiten
  • Kreisende Gedanken
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Leistungsabfall
  • Stimmungsschwankungen
  • Kommunikationsstörungen
  • Entspannungsschwierigkeiten
  • Schlafstörungen
  • Berufliche und persönliche Herausforderungen
  • Veränderungsimpulse


Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem gelasseneren Leben, ist ein vertieftes Verständnis darüber wie Stress und Stressfolgen in unserem Körper entstehen können. Denn neurobiologisch betrachtet, ist Stress eigentlich etwas Gutes. Stresshormone verleihen uns die nötige Kraft und Energie in fordernden Situationen, die für den Körper bzw. für den betroffenen Menschen bei der erfolgreichen Bewältigung eines Ereignisses ganz entscheidend sein kann.

Wenn Stresshormone dauerhaft im Alarmzustand bleiben und ein Ungleichgewicht im Stresshormonhaushalt entsteht, schädigen sie den Menschen und wirken sich negativ und belastend auf das Wohlbefinden und die Gesundheit aus. Leistungseinbruch, Burnout, Schlafstörungen, Depression und diverse psychosomatische Erkrankungen sind z.B. laut WHO in mehr als 70% der Fälle die Folge einer unerkannten Stressverarbeitungsstörung. Schädliche und belastende Stressfolgen entstehen vor allem dann, wenn aufgrund von einer ungenügenden Bildung von Entspannungshormonen keine ausreichende körperliche und geistige Erholung mehr möglich ist.


Entspannung fördert unsere Selbstheilungskräfte
Die Entstehung eines eskalierenden Stresskreislaufs ist in der Regel ein längerer und eher schleichender Prozess, in dem die psychischen wie körperlichen Anzeichen und Stresssymptome weder von der Person selbst noch von ihrer Umgebung frühzeitig genug als solche erkannt und ernst genommen werden.

Unfälle oder sonstige Krisensituationen können akute Überforderungssituationen auslösen, die ggf. auch als solche erkannt und bei Bedarf von anderen professionell unterstützt und begleitet werden. Es kommt auch vor, dass solche oder andere stressauslösenden Situationen zu dem Zeitpunkt des Geschehens von uns nicht wahrgenommen werden und dass uns diese Erkenntnis erst viel später bewusst wird, z.B. wenn wir mit psychischen oder gesundheitlichen Problemen konfrontiert sind.

Hilfe zur Selbsthilfe - Mit professioneller Begleitung kommen Sie schneller als Ziel
Durch verschiedene Entspannungsmethoden, körperorientierte Ansätze oder mentale Techniken, wird körperliche und emotionale Anspannung oder Erregung verringert, die Empfindlichkeit für Belastungssituationen reduziert und ein Zustand der Gelöstheit und des Wohlbefindens herbeigeführt. So können Sie lernen proaktiv auf Ihre Entspannungsfähigkeit und Stresshormonproduktion einzuwirken und den Stress-Symptomkreislauf zu unterbrechen.

Durch Coa­ching und Selbsthilfe-Programme können Sie nach einer Stabilisierungs- und Trainingszeit Ihr Stressmanagement wieder kontrollieren und die Rege­ne­ra­ti­ons­fä­hig­keit als Grund­lage eines sta­bi­len Gesund­heits­zu­stan­des erhal­ten.


Die Fähigkeit sich selbst zu entspannen ist eine wichtige Ressource zur Gesundheitsfürsorge, da sie stressregulierend wirkt und zur Entfaltung der Selbstheilungskräfte des Organismus beiträgt.